31.08.07 Guissona - Poboleda (106 km)

2007-09-05 von deMo

Von Guissona ging es gleich wieder gegen den Wind bis zum Frühstück in Tarrega, dann über kleine, kaum befahrene Straße durch wunderbare andalusische Landschaft gen Prades. Zwei Kilometer Schotterstraße kosteten mich zwei Speichen während Nils Gepäckträger brach – zum Glück gibt es Bannat-Riemen!. Nil interviewte zwischendurch einen Olivenbauern am Wegesrand, dann folgte zur Abwechslung mal wieder ein kleiner Pass. In Padres gönnten wir uns leckere Tapas. Die Nachtschicht begann mit einer fantastischen Abfahrt auf fantastisch geteerter Straße. Wir passierten Siurana, eines der bekanntesten Klettergeiete der Welt und zelteten schließlich kurz hinter Poboleda (Popoleder?).

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  1. martin Sagt:

    ja, die Mischung aus castellano und catalan war bei dem Olivenbauer ja wirklich nicht einfach zu verstehen. Die Äste werden jedenfalls ab einer bestimmten Höhe gekürzt, so das nur die Äste übrig bleiben die wieder nach unten wachsen. Das muss Vorteile für die Oliven haben. Er sagte, das da mehr Platz wäre (mas despacio). Dann hatte ich verstanden, das es noch etwas mit der Einstrahlung und mit dem Wind zu tun hat. Scheinbar hat die Wuchsform der Bäume Auswirkungen auf die Qualität der Oliven bzw. schützt sie besser vor den dort herschenden Wetterbedingungen. Das dort viel Wind ist, habt ihr ja auch schon gemerkt… und so hat sich diese Wuchsform wohl als sinnvoll und ergiebig (in Bezug auf die Ernte) erwiesen. Naja, ist wohl keine perfekte Übersetzung, aber vielleicht reicht es ja für eine halbe Flasche… :)

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